ALPHAVILLE 

Brandon Flowers von den Killers sagt, er versuche immer wieder, einen Song zu schreiben, der so gut sei wie „Forever Young“ – das Stück sei ihm „heilig" 

"Rollingstone.de"  

Forever Young, dieser Titel begleitet Alphaville-Sänger und -Gründer Marian Gold nicht erst seit dem Überhit (und gleichzeitig Debütalbumtitel) im Jahre 1984, der zusammen mit „Big in Japan“ und „Sounds Like a Melody“ zu ALPHAVILLEs Erfolgshymnen zählt, die heute noch gern im Radio gespielt werden. Denn Forever Young hieß auch Golds 1982 mit Bernd Lloyd und Frank Mertens gegründete Band, der Vorläufer von ALPHAVILLE. Und schaut man heute zurück, ist ALPHAVILLE tatsächlich „forever young“ – Marian Gold’s unverwechselbare Stimme klingt auf dem aktuellen Album „Strange Attractor“ frisch wie eh und je.  Und Forever Young hieß ALPHAVILLEs Tour im März und April 2019.

Der ALPHAVILLE-Nukleus entstand an der Berliner Hochschule der Künste, wo das erwähnte Trio damals mehr Lust hatte Musik statt Bilder zu produzieren: „Nach dem Do-It-Yourself-Geist des Punk haben wir unsere Drum-Sequenzen auf einer Zweispur-Maschine geloopt. Es gab ja keinen Drummer! Somit mussten wir auf diese frühe Sampling-Form zurückgreifen, bevor der Begriff 'Sampling' überhaupt existierte“, erinnert sich Marian Gold. Relativ schnell mit einem Plattenvertrag ausgestattet, landeten ALPHAVILLE mit ihrem Debütalbum mehrere Welthits. Millionen schwere Titel, die ihnen den Status der Studioband mit größtmöglicher künstlerischer Freiheit einbrachte. „Wir haben unser Dasein im Elfenbeinturm genossen, alles ausprobiert und auf den stetigen musikalischen Wandel gesetzt.“

Seit Mitte der neunziger Jahre touren ALPHAVILLE kreuz und quer über den Globus. Mit gefeierten Tourneen von Salt Lake City bis Singapur, von Russland bis Südafrika, wobei sich intime Clubkonzerte mit Stadion- und Festivalauftritten vor Zehntausenden regelmäßig abwechseln.

ALPHAVILLEs siebtes Studioalbum „Strange Attractor“ erschien 2017. Eine Kreuzung von pumpenden Funk- und Soul-Zitaten mit hymnisch-barocker Euphorie à la Frankie Goes To Hollywood, ABBA und Pink Floyd und von einer Reinheit im Elektro-Pop, wie wir sie zuvor eigentlich nur zu Beginn der Achtzigerjahre gehört haben, als das Genre noch jung war. Die erste Singleauskoppelung „Heartbreak City“ landete sofort wieder in den Charts. Das aktuelle Album heißt "Thunderbaby". 


Quelle: assconcerts.com

REINGESCHAUT

Alphaville - Sounds like a Melody 

Alphaville - Big in Japan

Alphaville - Forever Young


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REINGEHÖHRT 

Eine der bekanntesten deutschen Synthiepop-Gruppen der späten New Wave-Ära dürften zweifellos Alphaville sein. Die aus den Projekten Nelson Community und Forever Young hervorgegangene Band bestand zunächst aus den drei Musikern Marian Gold (Gesang), Frank Mertens und Bernhard Lloyd (beide Synthesizer). Ihr erstes Album, das 1984 veröffentlichte "Forever Young", wurde aus dem Stand zum Welthit und lieferte mit den Singles Forever Young, Sounds Like a Melody und vor allem Big in Japan drei Klassiker des Synthiepop, die später auch gerne von Alternative-Bands gecovert wurden.