Höhner

Mit Liedern wie „Echte Fründe“ und „Viva Colonia“ stehen die Höhner für reinste Kölner Lebensfreude.

Die Höhner (Kölsch für ‚Hühner‘, ursprünglich De Höhner für ‚Die Hühner‘) sind eine Kölner Musikgruppe. Zu ihren bekanntesten Liedern gehören die Karnevalsschlager Schenk mir dein Herz, Ich bin ene Räuber und das auch überregional bekannte Viva Colonia sowie der Song zur Handball-WM 2007 Wenn nicht jetzt, wann dann? und der zur Fußball-WM 2014 häufig gespielte Hit Steh auf, mach laut!

Anfang des neuen Jahrtausends wurde die Gruppe für ihr Album Best of − 25 Jahre für den Musikpreis Echo in der Kategorie Gruppe des Jahres national nominiert; dann erhielten sie ihre erste Goldene Schallplatte für die Single Die Karawane zieht weiter, und schließlich starteten sie eine Zusammenarbeit mit dem Kölner Circus Roncalli. Unter dem Titel Höhner Rockin' Roncalli Show tourt die Gruppe mit dem Zirkus durch Deutschland. Die Zirkusshow wird von der Band mit speziell darauf abgestimmter Musik begleitet. Auch die Artisten haben ihre Auftritte auf die Musik abgestimmt, und teilweise treten auch die Bandmitglieder als Artisten auf. 


Im Jahr 2003 gelang der Gruppe mit dem Titel Viva Colonia ein deutschlandweiter Erfolg. Auch auf dem Münchener Oktoberfest wurde das Lied zum Wies’n-Hit 2004 und 2005. Pete Bauchwitz verließ die Band im Juni 2003 und wurde durch Jens Streifling, ein ehemaliges Mitglied der kölschen Rockgruppe BAP, ersetzt. 2005 bekamen die Höhner die Goldene Stimmgabel in der Kategorie „Beste Gruppe in der Kategorie Schlager“ verliehen. Im selben Jahr ging die Band erstmals auf Deutschlandtour.

Im März 2018 veröffentlichten die HÖHNER das Album „Wir sind für die Liebe gemacht“, wobei der gleichnamige Titelsong schon als Single-Auskopplung im Januar/Februar, also der Karnevalssession 2018, bei fast 200 Auftritten für Furore sorgte. 

Das Album selbst spiegelte die Dynamik der Band wunderbar wider, wovon sich auch die Duett-Partner Helene Fischer bei „Bist Du dann bei mir?“ und Gregor Meyle auf „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ und „Echte Fründe“ überzeugen (lassen) konnten. Voll motiviert und mit aller Energie ging es dann mit „Wir halten die Welt an“ zur Fußball-WM in Russland – leider waren nur die HÖHNER erfolgreich.

Mit dem aktuellen Album "Alles op Anfang" kehren wir nach 44 Jahren Bandgeschichte wieder zu unseren Wurzeln zurück. Kölsche Mundart trifft auf Folk-, Pop- und Rockeinflüsse. Außerdem haben wir mit "Dat klingk noh Kölle“ mal wieder einen Song über unsere geliebte Heimatstadt im Gepäck.

REINGESCHAUT

Höhner - Best of

Höhner - Sessionseröffnung am Heumarkt

Höhner - Anna Havanna


Inhalte von Spotify werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Anzeigen”, um den Cookie-Richtlinien von Spotify zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Spotify Datenschutzerklärung. Du kannst der Nutzung dieser Cookies jederzeit über deine eigenen Cookie-Einstellungen widersprechen.

Anzeigen

REINGEHÖRT

Die Band benannte sich 1975 in „De Höhner“ um. 1977 stieg Gründungsmitglied Rolf Lessenich aus der Band aus und wurde durch den neuen Frontmann Peter Horn ersetzt; auch Walter Pelzer verließ ein Jahr später die Band und wurde von Franz-Martin Willizil abgelöst. 1978 begann die Beziehung zum 1. FC Köln und dessen Fans. Im selben Jahr, als der Verein Deutscher Meister wurde, veröffentlichten De Höhner das erste ihrer dem Verein gewidmeten Lieder: Unser Bock es Meister. Bis heute wird bei den Heimspielen des 1. FC Köln die FC-Hymne Mir stonn zu dir, FC Kölle vor Spielbeginn im Rheinenergiestadion gespielt und von den Fans mitgesungen. Das Stück basiert auf der Melodie des schottischen Traditional The Bonnie Banks of Loch Lomond. 

Ebenfalls 1978 veröffentlichte die Band ihr erstes Album Ich well noh Hus, das den heutigen Karnevalsklassiker Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche enthält, eine Coverversion von Buck Owens Cigarettes, Whiskey and wild wild Women. Im selben Jahr erschien auch das Doppelalbum Lang usjebröt. Auf der 1979 erschienenen Langspielplatte Verzäll doch ens befand sich der Hit Ich ben ne Räuber. Im selben Jahr brachte die Gruppe Ihre größten Erfolge heraus und erweiterte die Band mit dem Bassisten Günter Steinig auf fünf Mitglieder.